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Tesla 9.1

Riesi R

Das Tesla 9.1 ist nicht der neue Luxus-Sportwagen des gleichnamigen Elektroautoherstellers, sondern ein neues Smartphone eines europäischen Unternehmens. Ob es mit aktuellen Geräten namhafter Hersteller mithalten kann, wird in diesem Testbericht verraten.

Unboxing

Ich habe für meinen heutigen Beitrag das neue Tesla 9.1 zur Verfügung gestellt bekommen. Verpackt ist das Gerät in einer schlichten silbernen Schachtel mit dem Aufdruck „Tesla 9.1“.  Unter dem Deckel verbirgt sich das alufärbige Gerät, dessen Design sehr stark neuen, gängigen Smartphones ähnelt.

Grundsätzlich ist das Aluminium-Gehäuse des Tesla 9.1 sehr schön verbaut und das Gerät liegt auch sehr gut in der Hand. An der rechten Gehäuseseite sitzen der Einschaltknopf und die Lautstärke-Tasten. Auf der Rückseite befindet sich eine Dual-Kamera. An der Unterseite ist die Home-Taste positioniert.

tesla_9_1

Das Tolle an der Home-Taste ist, dass man sie wie z.B. auch beim Huawei P10 und Huawei Mate 10 Pro mit Intelligent Touch steuern kann. Das heißt, man kann die eingeblendete Navigationsbar am Display wegschalten und hat somit das gesamte Display zur Verfügung. Durch kurzes Antippen der Home-Taste geht man wieder einen Schritt zurück. Einmal fest drücken und man ist am Startbildschirm. Durch einen Doppelklick auf die Taste öffnet sich dann der Task Manager.

Leistung

Im Inneren befinden sich ein 1,5 GHz Octa-Core Prozessor von MediaTek und 4 GB Arbeitsspeicher. Der Prozessor ist für mich persönlich ein wenig lahm. Vergleichbare Geräte derselben Preisklasse haben hier schon deutlich schnellere Prozessoren. Das Samsung Galaxy A5 2017 ist beispielsweise mit einem 1,9 GHz Octa-Core Prozessor ausgestattet, das Huawei Mate 10 lite  sogar mit einem 2,36 GHz Octa-Core Prozessor.

Beim Surfen im Internet konnte ich dennoch keine Ruckler festellen. Bei verschiedenen Apps wie Facebook oder Instagram merkt man schon deutlich, dass dem Gerät die Leistung fehlt, da es immer wieder kurz stecken blieb.

Besonders toll ist, dass das Gerät mit einem Grundspeicher von 64 GB ausgestattet ist und man den Speicher mittels SD-Karte erweitern kann. So bleibt genug Platz für Apps, Fotos, Musik und Videos.

Kamera

Wie bereits erwähnt, hat das Tesla 9.1 eine Dual Kamera mit 13 + 2 Megapixel verbaut. Persönlich finde ich Dual Kameras wirklich cool, denn damit kann man Porträtaufnahmen in Spiegelreflexqualität machen. Das heißt, man knipst ein Porträt einer Person und kann dann im Nachhinein die Hintergrundschärfe frei einstellen.

Weiters gibt es dann noch verschiedene Modi für Panorama, HDR, Super Fine und einen „Picture in Picture“-Mode, bei dem die Kamera gleichzeitig ein Foto mit der Front- und Back-Kamera macht und aus den Aufnahmen dann ein Bild zusammenschneidet. Für Profifotografen gibt es auch noch Blendeneinstellungen bzw. verschiedene Modi für Nacht, Dämmerung, Party, Porträt, Landschaft, Nacht-Porträt, Theater, Strand, Schnee, Feuerwerk, Sport und Kerzenlicht.

tesla_9_1_frontAkku und Display

Im Tesla 9.1 wurde ein 3.000 mAh Akku verbaut. Dieser hält im Test ungefähr sechs Stunden bei durchgehendem Anschauen von Videos. Somit liegt das Smartphone im Vergleich zu anderen Geräten im guten Durchschnitt. Durch die Quickcharge Funktion des Akkus ist dieser in ca. 2,5 Stunden wieder voll aufgeladen.

Die Displayauflösung mit 1.920 x 1.080 Pixel ist akzeptabel und auch HD Videos sind schön anzusehen. Die Farbwiedergabe des 5,5 Zoll großen Displays ist, finde ich, relativ blass bzw. werden die Farben für meinen Geschmack nicht kräftig genug wiedergegeben.

Software

Bei der Software musste ich leider die größten Mankos des Tesla 9.1 feststellen.

Im Hauptmenü und deren Untermenüs fand ich extrem viele Rechtschreibfehler. Beispielsweise wurde die Uhr App mit „Benutzerdefinierter“ beschriftet oder „Sichern & Wiederherste“ bzw. „Albums“. Bei Fragen, ob das Gerät auf gewisse Funktionen zugreifen darf, wurden die Wörter nicht durch Leerzeichen getrennt. Beispiel: „ZugriffaufFotos,MedienundDateienaufIhremGerätdarf?“.

Das Schlimmste aber ist, dass man bei Medien nicht lauter oder leiser drehen kann, weil dann die Fehlermeldung „System-UI wurde beendet“ aufscheint und sich die App schließt bzw. sich das System kurz rebootet und man nicht mal mehr den eingespeicherten Fingerprint verwenden kann. Manche Menüpunkte sind trotz deutscher Spracheinstellung weiterhin auf Englisch.

Fazit

Technisch gesehen ist das Telsa 9.1 ein Mittelklassemodell mit einigen Macken in der Software, was eine eingeschränkte Nutzung von Apps nach sich ziehen kann.

 


Techn.
Daten:

Display
5,5 Zoll, Auflösung 1.920 x 1.080
Prozessor
1,5 GHz Octa-Core
Speicher
4 GB RAM, 64 GB interner Speicher, erweiterbar mit microSD-Karte
Kamera
Hauptkamera: 13 MP, Frontkamera: 8 MP, Dual Kamera
Akku
3.000 mAh, Quick Charging
Betriebssystem
Android 7.0 (Nougat)
Maße
Gewicht 150 g, Dicke 7,08 mm, Höhe 155,35 mm, Breite 75,9 mm
Sonstiges
Bluetooth 4.0, GPS aGPS, +GLONASS, Fingerprint-Sensor, Dual SIM
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