Nachdem Samsung Anfang 2018 mit dem Galaxy A8 die neue Mittelklasse ihrer Smartphones gelaunched hat, zieht das Unternehmen jetzt mit einer günstigeren Ausführung nach – dem Galaxy A6 und dem A6+.  Optisch gesehen sind sich die 2 Geräte sehr ähnlich, doch wie schaut es im Inneren aus?
Mehr dazu jetzt im Test.

Leistung

Samsung hat das normale A6 mit einem 1,6 GHz Octacore und das A6+ mit einem 1,8 GHz Octacore Prozessor ausgestattet. Leistungsmäßig gibt es somit keinen großen Unterschied zwischen den beiden Modellen.

Für Otto Normalverbraucher werden beide Produkte mehr als ausreichend sein. Man spürt hier wirklich nur ab und zu, dass das jeweilige Smartphone für einen Bruchteil einer Sekunde kurz ruckelt, aber im Großen und Ganzen läuft das System sehr flüssig.

Das Samsung Galaxy A6 und A6+ haben einen internen Speicher von 32 GB – ca. 22 GB sind frei nutzbar. Die anderen 10 GB sind für das System und die vorinstallierten Apps reserviert. Man kann den Speicher allerdings mittels MicroSD-Karte um bis zu 256 GB erweitern, was heutzutage sehr empfehlenswert ist – Fotos und Videos verbrauchen immer mehr Speicherplatz auf den Geräten.

Beim Arbeitsspeicher wurde ein wenig gespart. 3 GB sind doch schon sehr am Limit. Verwendet man das Smartphone jedoch nur mit normalen Anwendungen, wird man auch damit auskommen.

Kamera

Die Auflösung der Hauptkameras unterscheidet sich nicht. Beide knipsen mit maximal 16 Megapixel. Das A6+ hat allerdings zusätzlich eine Dualkamera mit Live-Focus. Mit dieser kann man durch die sogenannte Bokeh-Funktion den Hintergrund, z.B. bei Portraitfotos unscharf werden lassen, ähnlich wie bei einer Spiegelreflexkamera. Ansonsten bietet die Kamera noch den bekannten Pro Modus, in dem sich beispielsweise Blende und Verschusszeit selbst wählen lassen, oder auch Panorama, Hyperlase, Essen sowie Nachtmodus.

A6+ als Selfie-Spezialist

Bei den beiden Frontkameras gibt es dann aber einen Megapixel-Unterschied. Bei dem normalen A6 wurde wie bei der Hauptkamera auch ein 16 Megapixel CMOS Sensor verbaut. Beim A6+ wurde sogar ein 23 Megapixel CMOS Sensor für die Frontkamera verbaut, wodurch auch die Selfies sehr genial aussehen.

Gehäuse und Akku

Wie schon beim Galaxy A8 setzt Samsung wieder auf edles Design und gute Verarbeitung. Wenn man die Geräte in der Hand hat, fühlen sie sich durch den nahtlos gegossenen Metallbody sehr hochwertig an. Leider sind beide Modelle nicht wasserdicht.

Starke Optik

In Sachen Display wurde beim Galaxy A6 ein 5,6“ großes Super AMOLED Display mit einer Auflösung von 720×1480 Pixel und beim A6+ ein 6,0“ großes Super AMOLED Display mit 2220×1080 Pixel verbaut. Auf beiden Displays schauen Fotos und Videos durch die Super AMOLED Technologie wirklich hammermäßig aus.

Eine tolle Sache ist auch, dass Samsung beide Smartphones Dual Sim tauglich gemacht hat, ohne dass dabei auf die Speicherkarte verzichtet werden müsste.

Der Akku der Plus Version fasst 3500 mAh, beim A6 sind es 3000mAh. Bei normaler Handynutzung muss man beide Geräte aber am Abend wieder an die Steckdose anschließen.

Zubehör

In Sachen Zubehör gibt es von Samsung die original Wallet Cover, die wie ein Buch aufklappbar sind, bzw. die Dual Layer Cover – nichts anderes als ein klassisches Backcover. Außerdem gibt es noch externe Powerbanks mit Schnellladefunktion und 5100 mA. Diese reichen für ca. 1 ½ Ladungen.

Mein Fazit: Ansprechende Einsteigergeräte mit interessanter Kameraleistung.

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