Samsung mischt seine Einsteiger- und Mittelklassemodelle ordentlich auf. Die J-Serie, bisweilen als Einsteiger-Smartphones bekannt, läuft aus. Die komplette A-Serie ist neu überarbeitet und von A10 bis A90 durchnummeriert. Welche Geräte davon nach Österreich kommen, ist noch nicht ganz definiert.

Bereits erhältlich sind die Smartphone-Modelle Samsung Galaxy A40 und Galaxy A50. Im heutigen Beitrag befasse ich mich mit dem Samsung Galaxy A40 und den Unterschieden zum A50.

Facts

Optisch sind sich beide Geräte sehr ähnlich.  Auf den ersten Blick unterscheidet sich die Displaygröße – beim A40 wurde ein 5,9 Zoll Full HD+ Super Amoled Infinity-U Display verbaut. Bei einer Auflösung von 2.340 x 1.080 wirken die Farben sehr natürlich. Sie werden, wie von den Samsung AMOLED-Displays gewohnt, sehr kontrastreich dargestellt. Durch die adaptive Helligkeit passt sich das Display den Lichtverhältnissen optimal an. Es ist auch bei Sonnenlicht sehr gut ablesbar.

Das Kunststoffgehäuse ist hochglänzend und schillert bei Lichteinstrahlung in einem sehr schönen Regenbogeneffekt. Erhältlich ist das Samsung Galaxy A40 in den Farben: Black, White, Blue und Coral. Obwohl sich die Oberfläche des Smartphones sehr glatt anfühlt, rutscht es keineswegs. Es liegt dank der leicht abgerundeten Kanten sehr gut in der Hand.

Anders als beim A50 ist der Finger-Scan nicht im Display integriert, sondern an der Rückseite des Gehäuses angebracht.

Bei durchschnittlicher Nutzung hält der Akku des Samsung Galaxy A40 zwei Tage durch, bevor es wieder zum Laden an die Steckdose angeschlossen werden muss.

Kamera

Die 25 MP-Frontkamera ist am oberen Display in einem kleinen Einschnitt untergebracht. Mit der Live-Focus-Funktion gelingen perfekte Selfies.  Die Funktionen „verschwommener Hintergrund“ sowie der „Smart Beauty“-Modus, der Hauttöne und Lichtverhältnisse anpasst, wirken die Bilder noch eine Stufe besser. Ein weiterer Unterschied zum A50 ist die Rückkamera.

Beim A40 wurden vom Hersteller zwei Kameras verbaut: Eine 16 Megapixel Normalkamera und zusätzlich eine Ultra-Weitwinkelkamera mit 5 Megapixel. Speziell mit dem Ultraweitwinkel lassen sich sehr schöne Landschaftsaufnahmen mit sehr coolen Perspektiven machen. Die Kameras liefern bei guten Lichtverhältnissen wirklich gute Ergebnisse. Bei schlechtem Licht hat das A40 doch etwas mit Farbrauschen zu kämpfen, bringt aber entsprechend der Preisklasse immer noch gute Ergebnisse.

Auch bei der Hauptkamera gibt es die Live-Focus-Funktion, mit der Vordergründe scharf und Hintergründe unscharf dargestellt werden können. Die Kamera erkennt außerdem automatisch aus 19 Voreinstellungen, welches Motiv man aufnehmen möchte und passt Helligkeit und Farbsättigung automatisch an. Diese Funktion lässt sich natürlich auch wegschalten.

Hyperlapse, Panorama und Pro-Modus gehören zu den Funktionen der Kamera. Im Pro-Modus können die ISO-Empfindlichkeit, der Weißabgleich und die Blendenkorrektur manuell eingestellt werden.

Prozessor & Speicher

Angetrieben wird das Samsung Galaxy A40 von einem Achtkern Exynos 7904 mit 1,8 Gigahertz, der alle geforderten Aufgaben ruckelfrei erledigt. Unterstützt durch 4 GB Arbeitsspeicher und 64 GB Speicher, der sich mit microSD-Karte erweitern lässt, ist die technische Ausstattung in dieser Preisklasse doch sehr gut.

Fazit

Das Samsung Galaxy A40 bietet auf jeden Fall ein faires Preisleistungsverhältnis und besticht durch sein sehr gutes Amoled Display, das man in dieser Klasse eher selten findet.

Technische
Daten

Betriebssystem
Android 9.0 Pie
Display
Super AMOLED, 5,9 Zoll, 1.080×2.340 Pixel
Prozessor
Achtkern Exynos 7904
Arbeitsspeicher
4 GB RAM
Kamera
Front 25 MP Back Dual 16 MP + 5 MP Ultraweitwinkel
Mobilfunk
GSM, UMTS, LTE
Speicher
64 GB
Akku
3.100 mAh
Gewicht
140 g

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