Um professionell anmutende Videos mit einem Smartphone machen zu können, kommt man nicht drumherum mit einem Gimbal zu arbeiten. Die letzten Wochen habe ich mich mit dem DJI Osmo Mobile 2 Gimbal beschäftigt und hier sind meine Erfahrungen dazu.

Auspacken und erste Eindrücke

Der Gimbal von DJI wird in einem Kunststoffcase aus Hartschaum geliefert, welches sich hervorragend zum gut geschützten Transport eignet. Im Lieferumfang befindet sich ein Ladekabel. Bis auf die Einstellschrauben besteht der komplette Gimbal aus Kunststoff, das sich sehr hochwertig anfühlt. Der erste Eindruck: ein sehr gut verarbeitetes, wertiges Teil.

Der im Griff verbaute Akku sollte laut Hersteller bis zu 15 Stunden durchhalten. Am Griff befindet sich zum einen eine Micro-USB-Buchse, um den Gimbal aufzuladen, und zum anderen ein USB-Anschluss zum Aufladen eines Smartphones oder einer Powerbank. An der Unterseite des Griffs befindet sich noch ein Stativgewinde, um den Gimbal auch fixieren zu können. Die Bedienknöpfe auf dem Griff sind sehr gut erreichbar. Dabei handelt es sich um eine Mode-Taste, welche auch als Einschaltknopf dient, die Aufnahmetaste, einen Joystick für die manuelle Steuerung und eine seitliche Zoom-Taste.

Montage des Smartphones

Die Smartphone-Halterung ist ähnlich wie eine KFZ-Halterung, wobei das Telefon mittels zwei Klammern fixiert wird. Die Größe des Smartphones ist dabei kein Problem: Egal, ob ein kleines iPhone SE oder ein iPhone 8 Plus – beide sitzen perfekt und werden stabil gehalten. Nach dem Fixieren des Gerätes sollte es noch durch Verschieben der Arme in eine waagrechte Position gebracht werden. Und fertig!

Installation der App

Um mit dem Gimbal arbeiten zu können, muss nun noch die DJI Go App auf dem Smartphone installiert werden. Diese steht im Google und Apple Store kostenlos zur Verfügung. Nach dem Start der App einfach den Zugriff auf Fotos erlauben und ein DJI Konto anlegen, DJI Osomo Mobile 2 auswählen und den Gimbal einschalten. Danach muss nur noch die Bluetooth Verbindung erlaubt werden und die Registrierung wird gestartet. Anschließend beginnt der Gimbal schon zu stabilisieren.

DJI Go Software

Nach dem Start der Software hat man links oben die Möglichkeit zwischen Foto und Video zu wählen. Im Foto-Modus entscheidet man sich zwischen Standard, Panorama und Zeitverzögerung. Im Panorama-Modus lassen sich mit 180 oder 330 Grad sehr gute Ergebnisse erzielen. Im Video-Modus können tolle Zeitrafferaufnahmen gemacht werden. Sehr begeistert hat mich auch der Trackingmodus. Damit kann man ein Objekt fixieren und solange es sich im Sichtfeld befindet, wird es durch den Gimbal ganz automatisch verfolgt. Auch bei der wichtigsten Funktion eines Gimbal – nämlich dem ruckelfreien Filmen auch bei Bewegung, sei es beim Gehen oder Laufen – konnte ich sehr gute Ergebnisse erzielen.

Fazit

Für jeden Hobbyfilmer, der professionelle Videos und Fotos machen möchte, sind die knapp 150,- für den DJI Osmo Mobile 2 eine sehr gute Investition, um sich selbst, seine Freunde und Bekannten mit seinen Kunstwerken zu begeistern.

Kommentieren