Der Sommer ist leider vorbei und somit auch die Schwimmbadzeit, aber nun lockt uns der Herbst hinaus in die Natur. Die perfekte Saison zum Wandern oder Spazierengehen hat begonnen. Ideal, um Ihnen heute eine Drohne vorzustellen – die Archos Drone VR.

Design

Die kleine Archos Drone lässt sich super bei allen Outdoor-Aktivitäten mitnehmen. Ihre Rotorenblätter kann man einfach zusammenklappen, wodurch sie  nur noch  8 cm breit und 11,5 cm lang ist. Mit ihrem Gewicht von 96,2 g passt sie leicht in jeden Rucksack.

Klappt man die Rotorenblätter aus, hat die Archos Drone VR eine Spannweite von 19,5 cm und ist 16,5 cm lang.  Dabei ist die Drohne immer 3,5 cm dick – egal, ob sie zusammengeklappt ist oder nicht.

Mit ihrem schwarz-grünen Design ist sie gut sichtbar. Ebenfalls toll finde ich, dass auch die Rotorenblätter unterschiedliche Farben haben. Dadurch weiß man immer, wo bei der Drone vorne und hinten ist. Sogar, wenn sie ihre maximale Flughöhe erreicht hat.

Steuerung

Steuern kann man die Archos Drone entweder mit dem mitgelieferten Controller oder mit dem eigenen Smartphone. Für die zweite Variante muss man einfach nur die richtige App im Play Store oder App Store herunterladen und schon kann es losgehen.

Ich finde die Steuerung mit dem Smartphone um einiges leichter. Es machte mir auch mehr Spaß als den Controller zu verwenden. Man neigt lediglich das Smartphone und die Archos Drone bewegt sich in die jeweilige Richtung.

Durch das geringe Gewicht der Drohne steht sie jedoch nicht wirklich stabil in der Luft. Sobald ein Windstoß kommt, wird es mit der Steuerung schon etwas schwierig.

Laut der beigelegten Anleitung und der Infos aus dem Internet, kann die Archos Drone eine Maximalhöhe von 50 Meter erreichen. Dies habe ich nicht geschafft. Denn sobald das Gerät etwa 10 m von einem entfernt ist, verliert man schnell die Verbindung.

VR-Brille und Controller

 

 

 

 

 

 

 

Außerdem ist im Lieferumfang  ein Gadget enthalten, mit dem man sein Smartphone zur VR-Brille umwandeln kann. Dazu einfach das Handy in die „VR-Brille“ klemmen, das Ganze aufsetzten und schon sieht man alles aus der Drohnen-Perspektive. Das Fliegen macht dann gleich noch mehr Spaß.

Aber aufgepasst: Das sollte man erst ausprobieren, wenn man auch ohne Blick auf den Controller sicher steuern kann.

Auf dem Controller oder in der App am Smartphone sind verschiedene Buttons hinterlegt. Mit ihnen kann man die Geschwindigkeit regeln, die Drohne um ihre eigene Achse drehen oder mit dem Lande-Button sofort Richtung Boden bewegen.

Der Lande-Button ist wirklich hilfreich. Besonders am Anfang braucht man ihn sehr oft bis man ein besseres Gefühl für die Drohne bekommen hat. Im Großen und Ganzen ist die Archos Drone recht schnell unterwegs und reagiert gut auf die Steuerung per Controller oder Smartphone.

Aufnahmen

Die Archos Drone um 89,- Euro ist gerade auch etwas für den kleinen Geldbeutel. Allerdings muss man davon ausgehen, dass sie keine 100%ig scharfen Aufnahmen oder Fotos schafft. Will man die Welt einfach einmal von oben sehen, dann reicht die gebotene Bildqualität dafür vollkommen aus.

Die Archos Drone hat eine 1-Megapixel-Kamera an Bord und macht Videos in HD-Auflösung (1280 x 720 Pixel) mit 20 Bildern pro Sekunde.

Man kann mit ihr also Videos aufnehmen oder Schnappschüsse aus der Vogelperspektive machen. Videos und Bilder können am Smartphone gespeichert werden. Das Livestreamen über das Smartphone funktioniert leider nicht ganz flüssig, da die Übertragung von der Drohne auf das Smartphone immer wieder mal unterbrochen wird. Dennoch finde ich die Aufnahmen okay.

Bildqualität der Archos Drone VR

 

 

 

 

 

 

Akku

Der Akku ist nach ca. 60 Minuten aufgeladen. Die Archos Drone ist dann wieder startbereit. Im Lieferumfang sind zwei Akkus enthalten. Es ist immer gut, wenn man gerade bei Ausflügen beide Akkus aufgeladen dabei hat. Der Akku hält nämlich nur ca. 10 Minuten. Den Akkustand kann man sowohl am Controller als auch am Handy ablesen. Befindet sich der Akku im kritischen Zustand, dann kommt auch noch ein eigenes Akkusignal dazu, damit man die Archos Drone wieder retour holen kann und sie nicht erst irgendwo in der Wiese suchen muss.

Fazit

Wer gerade erst lernen möchte, wie man mit einer Drohne umgeht oder überhaupt erst einmal das Fliegen mit einer Drohne ausprobieren möchte, bekommt mit der Archos Drone eine gute Möglichkeit dazu. Natürlich muss man auf tolle Features und hohe Qualität bei dem günstigen Preis verzichten, aber wem es mehr auf den Flugspaß als auf gute Videos und Fotos ankommt, der kann auch durchaus mit diesem Modell auf seine Kosten kommen.

 


Technische
Daten:

Kamera (Foto, Video)
1280 x 720 Pixel
Akku
350 mAh-Akku
Gewicht
96,2 Gramm

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