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Safety first – Sicherheit am Smartphone

Lumpi

Smartphones sind heutzutage viel mehr als einfache Telefone. Egal ob mobile Banking, Mailverkehr oder Onlineshopping: Die kleinen Begleiter sind auch punkto sicherheitstechnisch riskanter Anwendungsgebiete echte Alleskönner.

Dies bringt gleichzeitig aber auch viele Gefahren mit sich: Devices ohne Schutzsoftware sind leichte Beute für Hacker und Co. Deshalb verraten wir heute einige Tipps für einen sicheren Umgang mit dem Smartphone.

Sicherheit unter Android

Wenngleich oft viele Stimmen laut werden, Android sei ein Betriebssystem mit vielen Lücken, liefert Google ein grundlegendes Sicherheitspaket – soll heißen, es kommt immer auch auf das Nutzungsverhalten des Besitzers an.

Alle Geräte ab Android 2.3 bieten beispielsweise eine integrierte Scan-Funktion. Apps aus dem Play Store durchlaufen außerdem vor der Veröffentlichung einen Sicherheitscheck.

Android lässt installierte Apps übrigens in einer Art „Sandbox“ laufen, d.h. einzelne Anwendungen haben rein gar nichts miteinander zu tun.

Der Nutzer muss jeder einzelnen App bestimmte Berechtigungen einräumen und wird nicht „übergangen“.

Anti-Viren-Software

Trotz dieses Basispakets sollte auf keinem Gerät eine Anti-Viren-Software fehlen. Im Play Store rittern zahlreiche Hersteller um die Gunst der User, viele bieten Gratis-Versionen mit Testzeiträumen oder abgespeckten Funktionen an.

Wer wirklich sicher gehen will, kann  für die Vollversionen Geld auf die virtuelle Ladentheke legen – diese kosten meist kein Vermögen.

Apps aus Drittanbieter-Stores oder anderen Websites

Neben dem Google Play Store gibt es in den Weiten des Webs zahllose weitere Quellen, aus denen man Apps beziehen kann. Doch solche Drittanbieter-Stores sind oft mit Vorsicht zu genießen – wie bereits erwähnt prüft Google jede einzelne App, bevor sie veröffentlicht wird.

Drittanbieter-Stores bzw. Websites kommen dieser „Verpflichtung“ meist nicht nach und machen es Schadsoftware dadurch leichter. Nicht umsonst lässt Android standardmäßig keine Downloads von außerhalb des Play Stores zu.

Lädt man tatsächlich eine App von abseits des Play Stores herunter, sollte man sofort einen Scan der Anwendung durchführen, um möglichen Schäden vorzubeugen.

Den Download von dubios wirkenden Seiten oder eher unbekannten Herstellern sollte man tunlichst vermeiden.

Ungeachtet aller Vorsichtsmaßnahmen ist der Play Store trotzdem keine heile Welt. Viele Apps fordern Berechtigungen ein, die sie für ihren eigentlichen Nutzen nicht benötigen (beispielsweise benötigt eine Wetterapp keinen Zugriff auf die Kamerafunktion).

Erfahrungsberichte von anderen Usern sind hier hilfreich, um sich ein Bild von der Glaubwürdigkeit bestimmter Anwendungen zu machen.

Links in Emails oder per SMS

Eine weitere beliebte Methode vieler Schadsoftwarehersteller ist das Verschicken von gefälschten Mails oder irreführenden Textnachrichten.

Klassiker à la „Klicken Sie auf nachfolgenden Link für mehr Infos“ werden dabei an so viele Adressaten versendet, dass immer einige leichtgläubige Opfer dabei sind.

Nicht umsonst weisen Unternehmen darauf hin, dass sie auf diesem Weg nie sensible Daten von ihren Kunden/Usern abfragen würden.

Dubios wirkende Benachrichtigungen gehören also sofort gelöscht – wenn sie nicht schon zuvor vom Spam-Filter der Anti-Viren-Software abgefangen wurden.

Zusammenfassend bietet Android also ein durchaus gutes Sicherheitspaket. Das Sprichwort „Weniger ist mehr“ trifft in diesem Fall allerdings nicht zu, denn eine zusätzliche Antivirensoftware kombiniert mit Vorsicht bei bestimmten Apps kann auf keinen Fall schaden.

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