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Runtastic Moment Elite – Fitnesstracker für Uhrenliebhaber

Andi

Wer hat an der Uhr gedreht? Der österreichische Fitness-Software und Hardware-Hersteller Runtastic! Mit der Moment Elite wurde eine Uhr vorgestellt, die alle Funktionen eines Fitnesstrackers beherbergt.

Moment sieht wie eine richtige Uhr aus und unterscheidet sich deshalb sehr von den üblichen Fitnesstrackern, die in der Regel eine eingebaute Hardware-Einheit haben, die sich in einem Gummiarmband befindet und teilweise sogar ohne Display im Umlauf sind.

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Es gibt vier verfügbare Modelle: Fun, Basic, Classic und Elite. Sie unterscheiden sich hinsichtlich der verwendeten Materialien und im Aussehen. Der Funktionsumfang erstreckt sich vom Schrittezählen über zurückgelegte Distanz, verbrannte Kalorien bis hin zum Aufzeichnen des Schlafes.

Ich darf heute die Runtastic Moment Elite vorstellen. Das Modell, das mir gleich auf Anhieb sehr gut gefallen hat. Sie hebt sich mit wechselbarer Lithium-Knopfzelle von den Mitbewerben ab und verspricht eine bis zu sechsmonatige Laufzeit, während andere Produkte teilweise nach einer Woche wieder geladen werden müssen (wenn Sie denn überhaupt so lange aushalten).

Runtastic Moment Elite

Optisch sieht diese Fitnessuhr sehr edel aus. Sie verfügt über ein schwarzes Edelstahlgehäuse, kratzfestes Mineralglas und das Armband ist aus Textil und Leder gefertigt. Runtastic Moment Elite ist bis zu 100 m wasserdicht und kann zum Schwimmen und Tauchen getragen werden. Für die Verwendung benötigt man die kostenlose “Runtastic Me”-App, die die Verbindung über Bluetooth herstellt. In dieser App werden die gesammelten Daten ausgewertet und dem Nutzer ordentlich präsentiert. Hier kann man sich seine persönlichen Werte detailliert anschauen. Während der Nutzung ist keine Dauerverbindung über Bluetooth erforderlich: Die Uhr kann Daten bis zu einer Woche speichern und auch das Smartphone erinnert immer wieder mal an das Verbinden mit der Uhr.

runtastic_moment_Sidesync_capture_2016In der “Runtastic Me”-App kann man sich persönliche Ziele setzen. Ganz nach Belieben kann das eine gewisse Anzahl an Schritten, zu erreichende aktive Minuten oder das Tracking anhand verbrannter Kalorien sein. Je nachdem, wie weit das gesteckte Ziel erreicht ist, dreht sich zusätzlich zum Stunden- und Minutenzeiger ein weiterer kleiner Zeiger, der den Fortschritt anzeigt. Auf diese Weise kann man seinen persönlichen Tagesfortschritt verfolgen, auch ohne ständig auf das Smartphonedisplay schauen zu müssen.

Trainings-Special

Im Unterschied zu den drei anderen Modellen kann die Elite noch eine weitere Information auf dem Ziffernblatt anzeigen: Wird über die Runtastic-App eine Jogging-Session gestartet, rotieren die Zeiger auf die 12 Uhr-Position. Einer der Zeiger zeigt dann auf einer zusätzlichen roten Kilometer-Skala die zurückgelegte Entfernung an. Nachdem der Lauf beendet wird, rotieren die Zeiger wieder in die Stellung der aktuellen Uhrzeit. Ebenfalls eingebaut sind eine LED-Anzeige und ein Vibrationsmotor. Bei aktiver Bluetooth-Verbindung macht Runtastic Moment Elite auf sich aufmerksam, wenn eine Benachrichtigung oder ein Anruf eintrifft.

runtastic_Sidesync_capture_2Weitere sympathische Features

Dank der Inaktivitätserinnerung und nach Ablauf einer programmierten Zeit kann man sich an die nötige körperliche Bewegung erinnern lassen. Auch eine Alarm-Funktion ist mit an Bord womit man sich sanft zur gewünschten Uhrzeit wecken lassen kann. Vor dem Schlafengehen kann man über einen kleinen Knopf auf der rechten unteren Uhrhälfte die Schlafüberwachung aktivieren. Hierzu springt der Fortschrittszeiger in die Schlafstellung, die mit einem kleinen Mond markiert ist. In diesem Modus wird der Schlaf aufgezeichnet, womit man am nächsten Tag seine Schlafeffizienz analysieren kann. Die Uhrzeit selbst wird nicht an der Fitnessuhr direkt eingestellt, sondern wird bei der Verbindung mit der App mit dem Smartphone synchronisiert.

Fazit

Ich habe sehr viel Spaß mit der Uhr gehabt, da man wie schon oben erwähnt nicht ständig ans Laden denken muss. Das macht z.B. Sinn, wenn man den Schlaf aufzeichnet und ihn gleich mal analysieren will, ohne die Uhr runterzunehmen und aufladen zu müssen. Für meinen Geschmack ist der Vibrationsmotor zu sanft. Bei Bewegung und im Alltag kann es vorkommen, dass man ihn nicht bemerkt. Leider funktioniert auch die Aktivitätserinnerung nicht, wenn die Uhr gerade nicht mit dem Smartphone verbunden ist. Das Band selbst ist im Bereich der Uhr sehr dick, was die Position bzw. die Ausrichtung der Uhr beeinflussen kann.

Insgesamt macht die Uhr einen super gelungenen Eindruck. Auch die Motivation kam im Test nicht zu kurz. Denn wenn man kurz vor dem erreichten Tagesziel steht, kommt dann doch der Ehrgeiz durch und man setzt sich bewusst noch mal in Bewegung, um das geplante Tagesziel zu erreichen.

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