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Huawei P20 lite

Reini

In diesem Blog dreht sich alles um das neue Huawei P20 lite und wie sich das Gerät etablieren wird. Denn für die topaktuelle Huawei Premium-Mittelklasse ist ein höherer Preis als bei den Vorgängern zu bezahlen. Dies ist unter anderem der aufwändigen Bauweise (Stichwort: randloses Display), dem größeren internen Speicher (64 GB) und der Dual Kamera geschuldet.

Huawei_P20Lite_speicherauslieferungTechnische Daten

Im Gerät arbeitet ein Kirin 659 Octa-Core Prozessor. Ein sehr guter Prozessor der gehobenen Mittelklasse, der aufgrund seiner Leistung auch für Spiele gut geeignet ist. Grundsätzlich denke ich, dass die Leistung für alle User ohne spezielle Anforderungen ausreicht.

Dem Gerät stehen 4 GB Arbeitsspeicher sowie 64 GB interner Speicher zur Verfügung – bei meinem Testgerät waren davon noch ca. 51,5 GB frei. Ausgeliefert wird das Gerät mit Android 8.0 und der hauseigenen Oberfläche EMUI mit Version 8.0.

Huawei_P20Lite_produktbild

Design und Display

Technisch gesehen hat das Gerät ein 5,84 Zoll großes Full View Display mit einer Auflösung von 2280 x 1080 (FHD+) und einer Pixeldichte von 432 PPI. In der Praxis erweist sich das Display als sehr gut. Es geht praktisch fast bis zum Rand und bleibt somit trotz seiner Displaygröße relativ handlich. Aufgrund der hohen Auflösung hat man ein schönes, scharfes Bild und auch der Schwarzwert ist für mich optisch in Ordnung.

Natürlich sieht man im Vergleich zu Top-Modellen wie dem Samsung S9 oder dem iPhone X vor allem beim Schwarzwert einen Unterschied oder auch etwas intensivere Farben durch die Displaytechnologe OLED – denn beim P20 lite wird ein LCD Display verbaut.

Beim Design würde ich sagen, es ist reine Geschmackssache. Dem einen gefällt es, dem anderen nicht. Meiner Meinung nach ist das Huawei P20 lite dem iPhone X nachempfunden. Mein Testgerät ist sauber verarbeitet. Nichts bewegt sich, nichts gibt nach. Der Alu-Rahmen und die Glasrückseite runden das Gerät optisch ab.

Huawei_P20Lite_notch

Auch eine Notch, wo Lautsprecher und Frontkamera verbaut sind, findet sich beim Huawei P20 lite. Obwohl die Notch nicht jedermanns Sache ist, muss man natürlich eines bedenken: Wenn das Display oben fast bis zum Rand gehen soll, dann wird sich eine Notch nicht vermeiden lassen. Denn Frontkamera und Display kann man leider (noch) nicht ins Display integrieren . Stört man sich daran, muss man zu einem Gerät greifen, wo das Display oben nicht komplett bis zum Rand reicht.

Sicherheit

Neben den klassischen Unlock-Methoden Fingerprint (Sensor auf der Rückseite), PIN, Passwort und Muster kann das Huawei P20 lite auch mithilfe von Face Unlock entsperrt werden. Dies funktioniert sehr gut. Allerdings wird bereits beim Einrichten gewarnt, dass diese Variante einen nicht so hohen Schutz wie die anderen Methoden bietet und man muss bestätigen, dass man dies verstanden hat.

Huawei_P20Lite_sicherheit

Wenn es zu finster wird, hat Face Unlock so seine Schwierigkeiten und es muss eine alternative Entsperrmethode wie Muster oder PIN genutzt werden. Wer also zum Beispiel wichtige Firmendaten am Gerät hat, dem würde ich Face Unlock nicht empfehlen. Aber User, die beim PIN als Kennwort Geburtsdatum oder gar nur 1234 nutzen (weil keine kritischen Daten am Gerät sind), haben mit Face Unlock ein bequemes Feature zum Entsperren!

Kamera

Ab sofort neu ist, dass auch das P20 lite eine Dual Kamera mit an Bord hat, die die Hauptkamera unterstützt. Die Kamera löst mit 16 Megapixel aus (Back- und Frontkamera), die Zusatzkamera hinten hat 2 Megapixel. Die Kamera macht für ein Mittelklasse-Modell sehr gute Fotos. Natürlich ist Luft nach oben, aber ich teste hier ja kein Huawei P20 Pro oder iPhone X.

Wenn man die Fotos etwas größer macht (reinzoomt), sieht man teilweise schon den Scharfzeichner (je nach Motiv) – zumindest ist das meine persönliche Empfindung. Bei Kunstlicht finde ich die Farben nicht 100 % optimal. Aber unterm Strich gelingen auch in Räumen sehr gute Bilder.

Da ich an ein iPhone X gewöhnt bin, muss ich sagen: Je schlechter die Lichtverhältnisse sind, desto stärker sieht man die Unterschiede. Wer allerdings bisher kein TOP-Modell genutzt hat, der wird sich über sehr gute Fotos freuen – und der Nutzer, der alles für die beste Smartphone-Kamera am Markt geben würde, dem empfehle ich natürlich die Top Modelle wie das Huawei P20 Pro, Samsung S9+ oder das iPhone X anzuschauen. Wobei wir hier dann natürlich auch preislich deutlich über einem P20 lite liegen.

Weitere Details

Das Gerät hat einen 3000 mAh Akku eingebaut. Dieser wird in ca. 100 Minuten voll geladen. Die Angaben von Herstellerseite über die Laufzeit sind immer mit Vorsicht zu genießen. Meine persönliche Erfahrung hat gezeigt, dass bei starker Nutzung jeden Tag und bei moderater Nutzung jeden zweiten Tag aufgeladen werden muss.

Mein Tipp: Bei sehr starker Nutzung (z.B. permanentes Spielen) lohnt es sich, ein Akkupack dabei zu haben.

Natürlich hat das Gerät auch 2,4 und 5 GHz WLAN und unterstützt auch LTE. Bluetooth 4.2 und NFC sind ebenfalls mit an Bord. Als USB-Anschluss kommt Typ C mit USB 2.0 und Schnellladefunktion zum Einsatz. Lt. Datenblatt wird auch OTG unterstützt.

Außerdem ist das Huawei P20 lite ein Dual SIM Gerät. Was ich aktuell nicht sagen kann, ist, ob Netzanbieter das Gerät auch in einer Single SIM Variante ausliefern werden oder ob alle das P20 lite Dual SIM haben werden. Bei vertragsfreien Geräten gehe ich davon aus, dass Hartlauer auf die Dual SIM Variante setzen wird.

Fazit

Huawei liefert ein solides, gut verarbeitetes Premium Mittelklassegerät. Der Hersteller folgt dem aktuellen Trend, das Display so gut wie randlos zu bauen. Hardware und Kamera passen zu dieser Geräteklasse und man bekommt einen guten Allrounder. Wem die Kamera oder die Leistung nicht reichen, der wird sich auf die TOP-Modelle von Huawei, Samsung oder Apple konzentrieren.

Ich kann dem Gerät auf jeden Fall eine Kaufempfehlung aussprechen – Leistung und Qualität stehen meiner Meinung nach in einem guten Verhältnis zum Preis.

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