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DJI Spark – Überflieger für drinnen und draußen

Riesi R

DJI stellt mit der Spark den kleinen Bruder seiner Mavic vor. Sie ist zurzeit eine der kleinsten und leitungsstärksten Drohen auf dem Markt. Wie mir der Test gefallen hat, verrate ich euch in diesem Blog.

Anfangs hatte ich kleine Startprobleme. Zuerst ließ sich die DJI Spark nicht mit meinem Samsung Galaxy S7 Edge verbinden. Als nächstes stellte mich dann die DJI Go App ziemlich auf die Probe. Nachdem die Drohne verbunden war, schlug mir die App eine Aktualisierung der Software vor, die ich natürlich gleich machte. Alles schön und gut bis sich die Aktualisierung bei 99% aufhing und ich von vorne beginnen musste … Beim nächsten Versuch klappte alles reibungslos und ich war schon voller Vorfreude auf den Test.

DJI_Spark_1DJI Go App

Die DJI Go App an sich ist sehr cool, übersichtlich und einfach zu handhaben. Auf der linken Seite befinden sich zwei Buttons: Der „Start-“ bzw. „Landen“-Button und der „Return to Home“-Button.

Über den ersten Button kann man die DJI Spark genau dort starten oder landen lassen, wo sie sich im Moment befindet, während der „RTH“-Button die Drohne zuerst auf eine sichere Flughöhe aufsteigen und anschließend am Startpunkt landen lässt. Und das funktioniert wirklich sehr gut. Die DJI Spark fotografiert nämlich beim Abheben ihren Ausgangspunkt und verwendet das Foto anschließend, um ihn wieder zu finden.

DJI_Spark_2Ist die Drohne dann in der Luft, kann man sie entweder klassisch per Hand über die eingeblendeten Joysticks steuern oder einen der vielen Modi ausprobieren, die zur Verfügung stehen.

Es gibt vier Quickshot-Modi bei denen die Drohne auf ein gewisses Objekt oder eine Person fokussiert wird und dann eine vorprogrammierte Routine durchführt:

Helix-Modus: Die Drohne fliegt in einer Spirale vom Objekt weg.

Dronie-Modus: Die Drohne fliegt 60 Meter nach oben und schräg nach hinten.

Rocket-Modus: Die DJI Spark fliegt vertikal nach oben, während die Kamera nach unten zeigt.

Kreis-Modus: Die DJI Spark fliegt einen Kreis um den Piloten.

Im ActiveTrack Mode wählt man ein bewegliches Objekt aus, dem die Drohne dann anschließend folgt.

Außerdem kann man einen Punkt am Display anklicken und die DJI Spark wird dank Tap Fly dorthin fliegen. Die Drohne passt dabei die Flughöhe von selbst an und weicht gegebenenfalls auch Hindernissen selbstständig aus.

Und dann gibt es da noch die Gestensteuerung: In diesem Modus kann eigentlich komplett auf das Smartphone verzichtet werden. Die Drohne startet direkt aus der Handfläche und landet auch wieder darauf.

Durch gezielte Handbewegungen (links, rechts, hoch, runter) kann man die Drohne dann in die jeweilige Richtung steuern. Macht man ein Viereck mit seinen Händen, schießt die DJI Spark ein Selfie von der handelnden Person.

Kamera

Die 12 MP Kamera mit ISO-Werten von 100 bis 3.200 (Video ISO 100 bis 1.600) macht wirklich sehr schöne Fotos und Videos bei Tag, aber auch bei etwas schlechteren Lichtverhältnissen sind die Bilder sehr akzeptabel. Folgende Fotomodi stehen zur Verfügung: Einzelaufnahme, Serienaufnahme, Belichtungsreihe (Auto Exposure Bracketing), Intervall etc.

4K Videos hat die kleine DJI Spark leider nicht zu bieten, aber bei einer Auflösung von Full HD (1920 x 1080 30p) sehen die MP4-Videos auf dem Fernseher immer noch gestochen scharf aus. Die störungsfreie Übertragung von Videos (ohne Hindernisse) funktioniert bis 100 m Distanz und 50 m Höhe.

Akku und Reichweite

In meinen Tests hielt der Akku immer zwischen 13 und 16 Minuten – je nachdem welchen Modus ich getestet habe. Sollte der Akkustand während des Fliegens zu niedrig werden oder die Verbindung verloren gehen, verfügt die DJI Spark über die bereits erwähnte „Return to Home“-Funktion mit der sie wieder zum Startpunkt zurückfliegt und sicher landet.

Die Reichweite ist abhängig davon, ob man mit dem Smartphone oder mit der Fernbedienung steuert. Beim Smartphone ist die Reichweite auf 100 Meter Distanz und 50 Meter Höhe beschränkt. Mit der Fernbedienung hat man eine weitaus größere Reichweite von bis zu 2 km.

Fazit:

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Verbindung war ich von der DJI Spark wirklich begeistert. Wer eine kleine kompakte Drohne sucht, die technisch aber trotzdem top ausgestattet ist, ist mit der DJI Spark bestens ausgerüstet.

Technische Daten

300 Gramm, 143 x 143 x 55 mm, Diagonale ohne Propeller 170 mm

2-Wege-Gimbal (Nicken und Rollen), Hoch- und Runter-Bewegungen, Ausgleich von Schräglagen

Aufstiegsgeschwindigkeit, Sportmodus (ohne Wind) und im Sinkflug, Landemodus: 3 m/s (10,8 km/h)

Fluggeschwindigkeit, Sportmodus (ohne Wind): 50 km/h

Akku: 1.480 mAh

Pro Akkuladung bei 20 km/h ohne Wind bis zu 16 Minuten Flugzeit.

Positionsbestimmung per GPS und GLONASS

WLAN-Frequenzen für Steuerung und Bildübertragung: 2,4 GHz, 5,8 GHz

 

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